Hallo,

schön, dass Du hereinschaust. Vielleicht hast Du es in den letzten Tagen in den Medien gelesen oder gehört: Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat das Wort "Zeitenwende" zum Wort des Jahres 2022 gekürt.

Politiker:innen hatten das Wort häufig im Zusammenhang mit den dem Angriffskrieg gegen die Ukraine benutzt und so ist es zu dieser Ernennung gekommen. Ich finde das Wort, wenn auch aus anderen Gründen, passt genau. Warum?

Viele von uns spüren schon länger, dass wir in einer kollektiven Zeit der Veränderung leben. Die Pandemie hat dazu beigetragen, dass wir unsere Sicht- und Denkweisen, Bedürfnisse und Vorstellungen, wie wir zukünftig leben und arbeiten, überprüft haben. Gleichzeitig gab es in der Krise einen großen Schub an Innovation und Offenheit, beispielsweise für neuen Technologien oder Arbeitsmodelle. Vieles war plötzlich in kurzer Zeit möglich. Wir haben uns den Umständen angepasst, ausprobiert und als Kollektiv erfahren, dass sich von jetzt auf gleich alles ändern kann.

Der Zukunftsforscher Matthias Horx sagte kürzlich "Der Moment, in dem sich die Wahrnehmungen innerlich wenden, ist die Zukunftswende. Dann wird aus der Zeitenwende eine Wandelzeit. Es ist jener Moment, in dem wir die Welt mit neuen Augen sehen können."


Wandelzeit
Wandelzeit - das hört sich verheißungsvoll an und passt auch prima zum astrologischen Wassermannzeitalter, das sowieso für starke Veränderungen steht. Für mich beginnt Zukunft immer da, wo wir die Möglichkeiten des Wandels und der Veränderung in uns zum ersten Mal deutlich wahrnehmen. Die Zeitenwende beginnt dann, wenn sich das Denken für neue Ideen und Möglichkeiten öffnet und der erste zarte Wunsch entsteht, diese Möglichkeiten erleben, sprich umsetzen zu wollen.

Dazu ist es wichtig, dass wir uns selbst gut zuhören und eine Verbindung zu dem schaffen, was sich da zeigt oder zeigen will. Ich spüre in meiner Arbeit schon länger, dass einigen diese Verbindung schwerfällt und wie wunderbar es ist, wenn nach einem Coaching oder einer anderen Zusammenarbeit mit mir ein innerer Wandel stattgefunden hat. Ein Wandel, der innere Schubkräfte freisetzt und Zukunft gestaltet. 



Inspiration der Woche 🎈

Als Inspiration der Woche gebe ich heute nur eine Frage mit. Überlege einmal: Wenn Du tatsächlich imstande wärst, eine Botschaft aus deiner inneren Wahrnehmung (oder nenne es Seele) zu vernehmen, was würde sie Dir sagen?

Gar nicht so leicht zu beantworten, gell? Wir nehmen meist widersprüchliche Signale wahr, Empfindungen, denen wir nicht recht trauen oder die uns angst machen, weil sie die Kompassnadel auf "Veränderung" ausschlagen lassen. Da gibt es Kopfgedanken und ein Bauchgefühl. "Das geht nicht". "Das geht jetzt noch nicht", "Zu schön, um wahr zu sein" oder ein kribbelndes Gefühl im Bauch oder unter dem Brustbein, das sich nach Verheißung und Glück anfühlt, wenn all diese Gedanken zur Seite geschoben werden. 

In diesem Jahr habe ich mich viel mit Themen der inneren Arbeit beschäftigt und fortgebildet undfreue mich sehr darauf, Dir im kommenden Jahr mehr darüber zu erzählen.


Ich wünsche Dir einen eine schöne Woche und sende Dir
꧁Federleichte꧂ & schneeweiße Grüße aus Überlingen.

ꪀⅈᥴꪮꪶꫀ 🎈

Apropos Wandel: Ich habe mich dazu entschieden, die "Zitronenchallenge" für Anfang 2023 abzusagen und stattdessen ein neues Format anzubieten. Reflexion, Planung und Visionboarderstellung gehören fest zu meinem eigenen Jahresanfang und hier möchte ich Dich gern mitnehmen, wenn Du magst. Mit oder ohne 🍋 für alle Insiderinnen, die in den letzten drei Jahren mit dabei waren. 


Nicole Goedecke DatenschutzImpressum